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  • AutorenbildSabrina.M Malter

Skills for Change

Aktualisiert: 31. März 2023

"Transformationen scheitern, weil die Senior Leader selbst nicht meinen, was sie predigen - und es schon gar nicht leben!"

"Transformationen scheitern, weil das mittlere Management und die Mitarbeitenden nicht mitziehen. Im Privaten sind Veränderungen für alle selbstverständlich - nur hier ziehen sie nicht mit!"

Ein Mangel an konsistentem, neuen Verhalten ist ganz sicher einer der wesentlichsten Saboteure einer Transformation. Aber liegt die Unstetigkeit im neuen Verhalten immer daran, dass wir nicht meinen, was wir sagen, oder zu bequem zum Wandel sind? Ich meine, nein. Aus meiner Erfahrung, sind wir doch ganz oft von der neuen Ausrichtung inspiriert und möchten sie gerne zum Leben bringen. Doch Motivation ist gerade im angespannten Arbeitsalltag flüchtig und nur wenn zur Motivation auch die Fähigkeit zum konkreten Wandel und ein verlässlicher Anstoß zum neuen Verhalten hinzu kommen - und das zu ein und demselben Zeitpunkt - schaffen wir es tatsächlich, neue Wege zu gehen. Erfolgreiche Apps eroberten z.B. nur deshalb so schnell unsere Welt, weil sie uns motivieren, anstoßen und v.a. simpel sind. Und damit die dritte wesentliche Komponente, unsere Fähigkeit zum neuem Verhalten, erhöhen. Im Business Alltag ist zu Beginn einer Transformation die Motivation oft hoch und das Warum zieht. Doch die Fähigkeit jedes und jeder Einzelnen, Verhalten neu auszurichten, ist begrenzt. Wenn dann noch ein Anstoß fehlt, wird es leider nichts mit neuem Verhalten im Kleinen und Transformation im Großen.

Meine Empfehlung ist deshalb 🔸konkrete neue Verhaltensweisen brainstormen, die in Richtung unseres Warums führen 🔸daraus diejenigen auswählen, die voraussichtlich den stärksten Impact haben und "leicht zu machen" scheinen 🔸im nächsten Schritt einen regelmäßigen Anstoß finden oder kreieren, der uns an die neue Verhaltensweisen erinnert. Am Besten ein Anker, der bereits in unseren Routinen besteht. 🔸experimentieren! Schaffen wir das neue Verhalten, sollten wir uns selbst und gerne auch gegenseitig dazu gratulieren. So machen wir es uns leichter, neue neuronale Bahnen zu bilden und beim neuen Verhalten zu bleiben. Schaffen wir es nicht auf Anhieb, sollten wir das neue Verhalten simpler designen: Wie können wir das neue Verhalten noch leichter umsetzbar machen? Was hilft uns dabei? Was wäre eine kleiner erster Schritt?

Mit diesem #BehaviorDesign Ansatz nach BJ Fogg schaffen wir es, alle die, die die Veränderung wollen, tatsächlich gut in die Transformation zu begleiten. Und vielleicht ist das genau der Anfang und genau die kritische Masse, die es braucht!


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